Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

»Wie wohl ist dem, der dann und wann

Sich etwas Schönes dichten kann! (Wilhelm Busch)«

 

Wenn mich die Muse küsst, enstehen auch hin und wieder Gedichte. Und je nach Stimmung mag ich mal das Eine und mal das Andere. Darum werden auch die hier veröffentlichten immer mal wieder wechseln ..

 

ich mache mich auf den Weg

von meiner Sicherheit

meinen Bedenken

meiner Angst

 

ich mache mich auf den Weg

zu meiner Seele

meinem Herzen

meinem Selbst

©Wiebke B. Beyer

 

 

 *****

 

 

Beinahe Liebe

 

ganz leise

hast du dich

aus meinem Leben geschlichen

einfach so

 

ganz leise

habe ich dich

aus meinem Leben gestrichen

einfach so

 

ganz leise

ging das Gefühl

vorbei an meinem Herz

beinahe

hätte ich es gar nicht gemerkt

 

ganz leise

sagt eine Stimme

”es gibt kein ‚wir‘ mehr”

beinahe

hätte ich es gar nicht gehört

 

Und jetzt wird mir klar

das es

ganz leise

beinahe

Liebe war

©Wiebke B. Beyer

 

 

Einmal noch

 

Laß mich einmal noch

gewinnen

einmal noch

die Gefühle spürn

einmal noch

mal von vorn beginnen

einmal noch

mal den Kopf verliern

 

Laß mich einmal noch

den Himmel sehn

einmal noch

nach Sehnsucht streben

einmal noch

mal das Glück verstehn

einmal noch

mal die Liebe leben

©Wiebke B. Beyer