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Dies ist mein aktuelles Buchprojekt. Und worum geht es?

 

Frauengruppe (Arbeitstitel)

 

Alkohol ist immer noch die Droge Nr. 1 in Deutschland und der Konsum gilt prinzipiell als gesellschaftlich anerkannt. Aber diese Anerkennung endet spätestens dann, wenn es sich um Frauen handelt, die trinken. Hier hören im Normalfall die Toleranz und das Verständnis des sozialen Umfeldes auf. Mäßiger Alkoholkonsum wird bei Frauen noch einigermaßen hingenommen und auch akzeptiert. Aber den Frauen werden lange nicht so viele Gründe und Gelegenheiten zum Trinken zugestanden wie den Männern. Eine Frau die viel trinkt, wird schnell als unverantwortlich, unweiblich oder gar Säuferin abgestempelt. Ganz zu schweigen davon, dass die moralische Verurteilung fast automatisch erfolgt. Die Betroffene meist alleine mit Ihrer Sucht, der Scham, den Folgen fertig werden. Außenstehende ahnen häufig wenig vom Leiden der Alkoholkranken. Familienmitglieder und Lebenspartner ignorieren oft die Abhängigkeit oder wollen helfen und tragen so indirekt zur Stabilisierung der Sucht bei. Umso wichtiger ist es, das öffentliche Schweigen über das Leben mit dieser Krankheit zu brechen.

Das Thema Frauen und Alkohol ist immer noch eine Grauzone und ein Tabuthema in der Gesellschaft.  Alkoholkranke Frauen sind nicht nur die Prominenten oder Pennerinnen unter der Brücke. Es ist die nette Nachbarin, die Lehrerin, die Mutter. In diesem Buch wird diesen Frauen eine Stimme gegeben.